11 historische und fantastische Fakten über mich

Ich finde es gar nicht so einfach irgendwelche mehr oder weniger interessanten Dinge über mich selbst zu erzählen. Werde ich danach gefragt, fällt mir meistens erst mal gar nichts ein. Deshalb fand ich die Idee der Blogparade von Birgit Schultz von Marketingzauber, bei der man mindestens 10 „geheime“ Fakten über sich selbst auflisten soll, sehr spannend und ich mache gerne mit. 11 Sachen sind mir sind mir letztendlich eingefallen:

1. Regen, Tee und ein gutes Buch

Bücher sind meine große Leidenschaft. Als Kind habe ich mehrere Bücher in der Woche verschlungen. Die meisten davon habe ich in der Bücherei bei uns im Ort ausgeliehen. Damals wollte ich übrigens auch unbedingt Bibliothekarin werden. Nachdem ich mich durch die meisten interessanten Kinder- und Jugendbücher durchgelesen hatte, durfte ich als erstes Buch aus der Erwachsenenabteilung Herr der Ringe ausleihen und lesen.
Heute haben wir alles in allem (gestern extra gezählt!) rund 1100 Bücher in unserer Wohnung: 271 historische Fachbücher, 441 Fantasyromane und Märchenbücher, 215 andere Romane, 86 sonstige Bücher (Fachliteratur, Kochbücher, …) sowie die 88 Kinderbücher, die unserer Tochter gehören.

2. It’s all about history

Ich liebe Geschichte. Am meisten interessieren mich das Mittelalter und die Frühe Neuzeit. In der Schule hatte ich Geschichte als Leistungskurs und habe dann auch Geschichte studiert. Zunächst im Nebenfach, weil ich kein Latein in der Schule hatte. Das Latinum habe ich zähneknirschend dann aber an der Uni noch nachgeholt und mein Studium schließlich mit einem Magister in Geschichte und Soziologie abgeschlossen. Mit dieser „Und-was-macht-man-damit-?“-Traumkombination habe ich dann noch ein Aufbaustudium zur PR-Beraterin gemacht und versuche heute Geschichte und PR zu verbinden.

3. Parlez-vous français?

Vor einigen Jahren habe ich an einem historischen Buch mitgeschrieben. Französische Spuren in Konstanz heißt es. Das Buch stellt Franzosen und Französinnen vor, die im Laufe der Jahrhunderte die größte Stadt am Bodensee besucht und auch teilweise ihre Geschichte mitgeschrieben haben.
Seit das Buch erschienen ist, wird mir immer wieder mal unterstellt, dass ich gut Französisch sprechen könne. Das ist leider völlig falsch. Ich hatte zwar sieben Jahre Französisch in der Schule, habe aber heute fast alles vergessen.

4. Kalenderliebe

Ein Leben ohne digitale Medien kann ich mir nicht vorstellen. Ich benutze auch wahnsinnig gerne Organisationstools für Listen, Ideen etc. Meinen Jahreskalender habe ich allerdings immer in Papierform und habe auch noch nie den Kalender in meinem Smartphone oder einen anderen digitalen Kalender benutzt. Da bin ich irgendwie altmodisch. Dabei schreibe ich ansonsten so selten mit der Hand, dass ich schon beim Verfassen einer etwas längeren Einkaufsliste einen Krampf in der Hand bekomme.

5. Ich kann mit Podcasts und Hörbüchern nichts anfangen

So überhaupt nicht. Ich weiß einfach nicht, wann ich sie hören soll. Beim Joggen? Ich jogge nicht. Zwar bin ich viel zu Fuß unterwegs aber da höre ich lieber Musik (möglichst Punk und möglichst laut!). Beim Bügeln? Bügeln vermeide ich nach Möglichkeit. Bei anderen Hausarbeiten? Da höre ich lieber Musik (möglichst Punk und möglichst laut!). Vor dem Einschlafen? Da komme ich über zwei Sätze nicht hinaus. Deshalb: Ich kann mit Podcasts und Hörbüchern nichts anfangen.

6. Mehr Meer, bitte!

Im Urlaub fahre ich am liebsten ans Meer und möchte auch irgendwann gerne dort leben. Das war schon immer so. Als Kind sind wir immer abwechselnd in die Berge und ans Meer gefahren und die Wanderurlaube haben mir nie gefallen. Überhaupt ist Wasser mein Element. Ich bin auch immer schon gerne geschwommen und habe als Jugendliche sogar das silberne Rettungsschwimmabzeichen gemacht.

7. Ich nehme gerne noch etwa Käse

Käse ist meine große Schwäche. Egal ob Frischkäse, Weichkäse oder Hartkäse, ich liebe Käse! Wer böse ist, darf jetzt gerne sagen: „Ja, das sieht man dir auch an.“ Aber mal ehrlich, was soll ich machen? Es gibt einfach zu viele leckere Käsesorten und Gerichte mit Käse. Zu meinen Lieblingsgerichten gehören deshalb Kässpätzle, Käsknöpfle, Käsefondue und natürlich Raclette. Ich koche auch am liebsten mit dem Backofen. Mit viel Käse natürlich.

8. Von Badenern, Schwaben und Fußball

Ich mag Fußball. Nicht nur zu EM- und WM-Zeiten, sondern auch die Bundesliga und vor allem den VfB Stuttgart. Und zwar seit ich in Konstanz lebe. Als Schwäbin hat man es in Südbaden nämlich nicht leicht. Schwaben mag man hier vermutlich noch weniger als in Berlin. War und ist mir aber egal und um noch etwas mehr zu polarisieren, suchte ich mir einen schwäbischen Fußballverein. Das ist jetzt gut 20 Jahre her und der VfB ist immer noch mein Lieblingsverein, obwohl er fast jede Saison aufs Neue meine Leidensfähigkeit auf die Probe stellt.

9. Stadtführungen als Therapie?

Während des Studiums hatte ich einen Job beim Frauenrat der Universität Konstanz. Ich habe dort die Website betreut und an einigen Buchprojekten mitgearbeitet. Eines Tages kam die Anfrage der städtischen Touristinformation, ob nicht jemand die Stadtführungen über Frauen übernehmen wolle. Ich dachte mir damals, das wäre eine gute Therapiemaßnahme gegen mein Lampenfieber vor Referaten und Vorträgen. Geholfen hat es leider nur wenig: Obwohl ich nun seit etlichen Jahren Stadtführungen mache und viel Spaß dabei habe, finde ich Vorträge vor einem größeren Publikum bis heute gruselig und kann nächtelang vorher nicht schlafen.

10. Ich mag es fantastisch

Bücher, Filme, Serien, Spiele (online und offline): Fantasy geht eigentlich immer. Eine besondere Vorliebe habe ich für Vampirgeschichten. Die dürfen auch gerne etwas trashig sein. Einzige Ausnahme ist die Twilight-Reihe. Habe ich noch nie gelesen und noch nie geschaut. Werde auch nie lesen oder schauen. Denn Vampire, die im Sonnenlicht glitzern, das geht wirklich gar nicht.

11. Irgendwann schreibe ich noch ein Buch

Ein Buch habe ich schon geschrieben und möchte unbedingt irgendwann (mindestens) noch eines schreiben. Einen Fantasyroman fände ich spannend. Im Kopf habe ich dazu echt auch schon einige Ideen. Nur an der Umsetzung hapert es noch – auch aus zeitlichen Gründen. Wer weiß, vielleicht mache ich das erst, wenn ich irgendwann mal in Rente bin.

So, das waren 11 historische, fantastische, käsige und schwäbische Dinge über mich. Was die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Blogparade erzählen, könnt ihr auf Birgits tollem Blog lesen.

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One thought on “11 historische und fantastische Fakten über mich

  1. Hallo Daniela,
    oh, Deine Fakten sind tatsächlich fantastisch – und ich erkenne mich in vielem wieder!
    1, 2, 6, 7 und 10 – das ist schon eine gute Ausbeute bei 11 Fakten, oder? Nun habe ich schon einige Bücher geschrieben (wie Du ja aus meinen Fakten weißt), aber einen Fantasy-Roman möchte ich auch gerne noch schreiben. Ganz herzlichen Dank für Deine Teilnahme und sorry für die Verspätete Freigabe Deines Kommentars, ich habe gestern noch bis Mitternacht Beiträge gelesen und Kommentare freigeben, Deiner war dann leider nicht mehr dabei.
    Zauberhafte Grüße
    Birgit

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